Home
 News
 FAQ's
 Kontakt

 

 Jobgesuche
 Jobangebote
 Jobdatenbanken

 Jobtermine
 Bewerbertipps

 

 Login
 Anmeldung


2004 © TTZ

:: Bewerbertipps ::
(mit freundlicher Überlassung von www.tenovis.de)

Entwickeln Sie Vorsprung durch eine professionelle Bewerbung



Viele Personalreferenten stehen fast täglich vor der schwierigen Aufgabe, zu entscheiden, wer nach Durchsicht einer Vielzahl von Bewerbungsunterlagen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden soll und wer nicht.

Damit Sie diese Hürde erfolgreich nehmen können, haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps für eine erfolgsversprechende (E-Mail-) Bewerbung zusammengestellt. Wichtig ist es zunächst zu vermeiden, dass Ihre Bewerbung bereits aufgrund formeller Fehler nicht weiter berücksichtigt wird.

» Bewerbungen allgemein und » E-Mail-Bewerbungen

Bewerbungen allgemein

» Anschreiben
» Lebenslauf
» Bewerbungsfoto
» Zeugnisse
» Referenzen
» Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen
» Checkliste

1. Das Anschreiben [zurück]
Das Ziel des Anschreibens ist es, dem Wunschunternehmen kurz und prägnant darzustellen, warum Sie der Richtige für das Unternehmen und die jeweilige Position sind. Heben Sie sich durch Ihr Anschreiben positiv von den anderen Bewerbern ab. Nutzen Sie das Anschreiben, um sich dem jeweiligen Personalreferenten individuell vorzustellen und ein weitergehendes Interesse an Ihren Bewerbungsunterlagen und Ihrer Person zu wecken. Machen Sie ihn neugierig auf ein Gespräch mit Ihnen.

Inhaltlich sollte das Anschreiben folgendes umfassen:

  • Name, vollständige Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mailadresse (evtl. Verweis auf die eigene Homepage)
  • Vollständige Anschrift des Empfängers inklusive der Abteilungsbezeichnung und dem Ansprechpartner
  • Ort und Datum des Anschreibens
  • In der Betreff-Zeile nennen Sie den Grund der Bewerbung (z. B.: Ihre Anzeige vom...), wobei auf das Wort "Betreff" verzichtet werden sollte.
  • Bei der Anrede richten Sie sich an konkrete Ansprechpartner (Sehr geehrte Frau Maier, ) und schreiben Sie nach dem Komma klein weiter. Sollten Sie keinen direkten Ansprechpartner haben, so bietet es sich an, diesen im Vorwege telefonisch zu erfragen, oder ansonsten die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" zu wählen.
  • In der Einleitung stellen Sie sich dem Unternehmen vor und nehmen Bezug auf die zu besetzende Stelle.
  • Beschreiben Sie Ihre bisherigen Tätigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse kurz und prägnant. Sofern Sie auf eine Stellenanzeige reagieren, erläutern Sie in eigenen Worten, warum Sie den beschriebenen fachlichen und auch persönlichen Anforderungen besonders gut entsprechen. Zu den fachlichen Anforderungen gehören neben den berufsbezogenen Kenntnissen beispielsweise auch Sprachkenntnisse, Programmierkenntnisse und Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen, an denen Sie erfolgreich teilgenommen haben. Stellen Sie den geforderten Anforderungen Ihre bisherigen Erfahrungen gegenüber und belegen Sie diese jeweils mit einem kurzen Beispiel. Sofern es noch weitere für die zu besetzende Stelle relevante Aspekte gibt, die Sie vorweisen können, so sollten Sie diese ebenfalls nennen. Bei der Nennung der persönlichen Anforderungen gehen Sie im Prinzip genauso vor, indem Sie jede der von Ihnen genannten Eigenschaften und Fähigkeiten anhand eines kleinen Beispiels erläutern. Nutzen Sie in diesem Abschnitt auf jeden Fall die Gelegenheit, Ihre Stärken deutlich hervorzuheben, ohne arrogant zu wirken.
  • Begründen Sie, warum Sie sich speziell bei diesem Unternehmen und nicht bei einem x-beliebigen Unternehmen bewerben. Hierfür ist es zwingend notwendig, dass Sie sich im Vorwege Ihrer Bewerbung eingehend mit dem Unternehmen beschäftigen, damit Sie sich auf konkrete Aspekte (z. B. Unternehmensphilosophie, Mitarbeiterentwicklung, Produkte etc.) beziehen können.
  • Nun können Sie noch Ihr mögliches Eintrittsdatum und Ihre Gehaltsvorstellungen mitteilen. Letzteres sollten Sie aber nur dann bereits im Bewerbungsanschreiben angeben, wenn dies im Rahmen der Stellenausschreibung ausdrücklich gefordert wird, damit Sie sich diesbezüglich alle Möglichkeiten für das Bewerbungsgespräch offen halten können.
  • Wenn Sie sich noch in ungekündigter Stellung befinden, so können Sie zusätzlich um eine vertrauliche Behandlung der Bewerbung bitten, welche aber als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann.
  • Im Schlusssatz bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie sich über eine Einladung zum Bewerbungsgespräch freuen.
  • Beenden Sie das Anschreiben "Mit freundlichen Grüßen", leserlich mit Vor- und Nachnamen unterschrieben.

Form des Anschreibens:

  • Weißes, nicht zu dünnes DIN-A4 Papier (min. 80g)
  • Ausreichend Seitenränder
  • Eine klare Gliederung des Anschreibens sollte erkennbar sein
  • Das Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein
2. Der Lebenslauf [zurück]
Stellen Sie in Ihrem Lebenslauf die wichtigsten Informationen zu Ihrer Person vollständig und übersichtlich dar. Sofern es nicht ausdrücklich anders von Ihnen gefordert wird, sollte der Lebenslauf in tabellarischer Form verfasst werden. Zur Darstellung Ihres Werdeganges sollte der Lebenslauf chronologisch aufgebaut sein. Hierbei ist es im Grunde gleichgültig, ob Sie zunächst mit den aktuellsten Ereignissen beginnen (dies scheint sich zunehmend bei den bereits berufserfahrenen Bewerbern durchzusetzen), oder diese an das Ende stellen. Wichtig ist nur, dass die gewählte Reihenfolge konsequent eingehalten wird. Lassen Sie keine Zeitspanne Ihres beruflichen Werdeganges unerwähnt und versuchen Sie nicht, irgendetwas zu vertuschen. Einem erfahrenen Personaler wird dies mit Sicherheit nicht entgehen.

Der Lebenslauf lässt sich in folgende Bereiche untergliedern:

  • Persönliche Daten (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Familienstand)
  • Schulausbildung (Schularten und -abschlüsse)
  • Wehr- bzw. Zivildienst
  • Studium (Fach, Schwerpunkt, Abschluss, Thema der Diplomarbeit, Thema der Dissertation)
  • Berufserfahrungen (Name, Sitz des Unternehmens, Zeitangabe, Kurzbeschreibung der Tätigkeiten und wichtigsten Projekte)
  • Praktika (Name und Sitz des Unternehmens, Zeitangabe, Kurzbeschreibung der Tätigkeiten)
  • Weiterbildung (Seminare, Lehrgänge)
  • Besondere Kenntnisse (Fremdsprachen, Computerkenntnisse etc.)
  • Hobbys und Interessen
  • Datum, Ort und vollständige Unterschrift
Heben Sie im Rahmen Ihres Lebenslaufs die Stationen bzw. Tätigkeiten besonders hervor, die einen direkten Bezug zu der von Ihnen angestrebten Position haben, in dem Sie diese aussagekräftig beschreiben und erläutern, warum diese für Ihre angestrebte Tätigkeit relevant sind.

3. Das Bewerbungsfoto [zurück]
Der erste Eindruck zählt eben doch!
Unterschätzen Sie nicht den Eindruck, den Sie durch Ihr Bewerbungsfoto erwecken. Ein freundliches und qualitativ hochwertiges Foto wirkt sicherlich sympathischer und erhöht damit auch die Chance auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich unbedingt, die Fotos bei einem Profi machen zu lassen und auf keinen Fall in einem Automaten.

Ob Sie ein schwarzweißes Foto oder ein farbiges Foto verwenden ist im Grunde egal. Empfehlenswert ist hierbei, auszuprobieren, welche Farbgebung am besten zu Ihrem Typ passt. Lassen Sie ruhig mehrere unterschiedliche Fotos von sich machen, damit Sie eine gewisse Auswahl haben. Auch ist es hierbei hilfreich, die verschiedenen Fotos Freunden zu zeigen, um zusätzlich eine "objektive" Beurteilung der Fotos zu erhalten. Die Größe des Bewerbungsfotos sollte etwas größer als ein normales Passfoto gewählt werden (50 mm Breite und 62 mm Höhe).

Für die Positionierung des Bewerbungsfotos gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zum einen können Sie das Foto rechts oben auf den Lebenslauf kleben. Zum anderen können Sie das Foto auf ein separates, weißes Papier kleben. Schreiben Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift auf die Rückseite Ihrer Fotos, damit diese nicht verloren gehen, wenn der Personalreferent in Ihren Bewerbungsunterlagen blättert. Auf keinen Fall gehört das Foto auf Ihr Anschreiben.

4. Zeugnisse [zurück]
Um Ihre Qualifikationen nachzuweisen, sollten Sie Ihren Bewerbungsunterlagen alle relevanten Zeugnisse beifügen (bei einer Bewerbung per E-Mail sollten diese entsprechend eingescannt und mitversendet werden). Relevant sind in erster Linie die Zeugnisse, die im direkten Zusammenhang zu der ausgeschriebenen Position stehen. Auf jeden Fall sollten Sie alle Angaben Ihres Lebenslaufs anhand von Zeugnissen belegen können. Die Reihenfolge der Zeugnisse bei der Bewerbung ist üblicherweise so, dass die aktuellsten Zeugnisse voran gestellt werden.

5. Referenzen [zurück]
Unter Referenzen werden in diesem Zusammenhang Bescheinigungen verstanden, die beispielweise von Professoren erstellt werden, die Sie während des Studiums besser kennen gelernt haben, oder von Personen, die Ihren beruflichen Werdegang mitverfolgt haben. In einer solchen Referenz gibt die ausstellende Person eine Einschätzung Ihrer besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten ab, um diese zusätzlich zu Ihren Zeugnissen entsprechend herauszustellen. Eine solche Referenz wird nur dann der Bewerbung beigelegt, wenn diese einen konkreten Bezug zu der angebotenen Position hat, oder wenn eine solche ausdrücklich vom suchenden Unternehmen gefordert wird.

6. Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen [zurück]
Folgende Reihenfolge hat sich bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen durchgesetzt:

  • Anschreiben (bei einer Bewerbungsmappe sollte dies lose in der Mappe liegen)
  • Bewerbungsfoto
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse (in zeitlicher Reihenfolge, die aktuellsten vorne)
  • Referenzen
7. Checkliste [zurück]
Bevor Sie Ihre Bewerbungsunterlagen verschicken, sollten Sie nochmals prüfen, ob Sie die wichtigsten Dinge beachtet haben.

Checkliste:

  • Haben andere Personen Ihre Unterlagen nach Fehlern durchgesehen?
  • Sind Ihre Unterlagen vollständig (alle Zeugnisse vorhanden etc.)?
  • Sind die Unterlagen in der richtigen Reihenfolge?
  • Sind auch wirklich die richtigen Unterlagen im passenden Umschlag?
  • Haben Sie den Briefumschlag mit ausreichend Porto versehen?
E-Mail-Bewerbungen [zurück]
Grundsätzlich gelten für die Erstellung von E-Mail-Bewerbungen die gleichen Anforderungen (formaler Aufbau des Anschreibens, kein Serienbriefcharakter, Fehlerfreiheit etc.) wie bei herkömmlichen Bewerbungen. Zusätzlich sollten Sie beim Versenden von E-Mail-Bewerbungen noch die folgenden Hinweise beachten, um dem Personalreferenten das Handling mit Ihrer Bewerbung so leicht wie möglich zu machen:

  • Benutzen Sie möglichst gängige Dateiformate (Word oder RichText), damit Sie sicher sein können, dass die Texte auch wirklich vom Personalreferenten gelesen werden können. Falls Sie sich bzgl. des Dateiformats unsicher sind, so bietet es sich an, dies im Vorwege mit einer kurzen Mail oder per Telefon zu erfragen.
  • Achten Sie darauf, dass die E-Mail-Bewerbung nicht zu umfangreich wird. In der Regel erwarten die Unternehmen zunächst lediglich ein Anschreiben zusammen mit einem Lebenslauf (evtl. mit eingescanntem Foto). Bei weitergehendem Interesse von Seiten des Unternehmens können Sie die Zeugnisse und Referenzen entsprechend nachsenden.
  • Geben Sie direkt in der Betreffzeile kurz und knapp an, worum es bei Ihrer E-Mail geht, damit der Personalreferent diese sofort einzuordnen weiß (z. B.: Bewerbung auf Ihre Anzeige vom ...als...).
  • Benutzen Sie nach Möglichkeit für Ihre E-Mail-Adresse Ihren eigenen (vollständigen) Namen.
Tipp: Es kommt beim Kopieren von Textinhalten von einem Textverarbeitungsprogramm in ein Mail-Programm des öfteren zu Verschiebungen bei der Formatierung. Um sicher zu gehen, dass Ihre Bewerbung - entsprechend Ihrer sorgfältigen Formatierung - beim Wunschunternehmen ankommt, empfiehlt es sich, diese zunächst als Test an sich selber zu schicken.



www.jobboerse-magdeburg.de

  login first (id:none)
  20.11.2017 03:00:45

  54.196.127.107
 

  3177 User
  1 Gesuche
  171 Angebote
  166 Datenbanken
  0 Termine